Lost Places:

Landschaftspark Duisburg-Nord

Im Landschaftspark Duisburg-Nord verbinden sich auf einer rund 180 Hektar großen Fläche Industriekultur, Natur und ein faszinierendes Lichtspektakel zu einer weltweit nahezu einmaligen Parklandschaft.

Fotos Teil 1
Fotos Teil 2

Beelitzer Heilstätten

Die Beelitz Heilstätten wurden zwischen 1898 und 1930 als Arbeiter-Lungenheilstätte errichtet. Im Berliner Umland waren sie eine der größten Krankenhauskomplexe. Im ersten und zweiten Weltkrieg dienten die Beelitz Heilstätten als Sanatorium und Lazarett.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Heilstätten teils schwer beschädigt wurden, wurde das Gelände von der Roten Armee 1945 übernommen. Die Heilstätten dienten bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen Armee außerhalb der Sowjetunion.
Einige Gebäude wurden inzwischen saniert und durch neue Gebäude ergänzt. Es wurde eine neurologische Rehabilitationsklinik, ein Parkinson-Fachkrankenhaus sowie eine Rehabilitationsklinik für Kinder eingerichtet. Ein Teil in Bahnhofsnähe wurde mit Einfamilienhäusern bebaut.
Als Folge der Insolvenz der Eigentümergesellschaft im Jahr 2001 ist die weitere Neunutzung des übrigen Geländes inzwischen ins Stocken geraten. Auch die Sanierung der Denkmalsubstanz wurde weitgehend eingestellt. Ein großer Teil der sehenswerten Anlage verfällt inzwischen und ist vom Vandalismus stark beschädigt.

Fotos ...

Bei Interesse findet man einige dieser Fotografien
in verschiedenen Lost Places Kalendern 2012, die man hier bestellen kann.

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Conti Hannover

1898 entstand an der Wunstorfer Str. ein imposanter Verwaltungsbau. Im Jahr 1905 kam ein weiteres Direktionsgebäude dazu, welches nur durch einen torartigen Durchgang zu erreichen ist. Dieser Durchgang steht bis heute noch. Als 1917 der der Lindener Hafenkanal fertig gestellt wurde kamen zwischen 1920 und 1922 2 weitere 5 geschössige Fabrikgebäude dazu.
Auch heute kann man diese Gebäude noch von der Kanalbücke aus sehen. Ein besonderer Blickfang sind die Reifen die die obere Fassade zieren. Auch der Wasserturm steht heute noch auf dem Gelände. Seid 2000 liegt das Gelände verlassen da und viele Gebäude wurden bereits abgerissen oder gesprengt um Platz für das Projekt „ Wasserstadt Limmer“ zu schaffen.

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Fotos Teil 2
Fotos Teil 3

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Der Glanz vergangener Tage

Wo Putz von den Wänden bröckelt, Wasser aus den Rohren tropft, sich Schimmel an den Wänden bildet da findet man diese einzigartigen Motive.
Diese Aufnahmen zeigen den einsetzenden Verfall und die Leere einzelner Details. Hier wird die Schönheit des Verfalls festgehalten und in den Mittelpunkt gestellt.

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Heinrich Heine Hotel

Das Fürst zu Stollberg Hotel war vor ca. 100 Jahren einmal ein sehr feudales Luxushotel und wurde dann in Heinrich Heine Hotel umbenannt. Heute ist von dem Luxus nicht mehr viel zu sehen, man kann es höchstens noch erahnen. Es seht nunmehr seid 18 Jahren leer. So marode und verwahrlost das Hotel nun auch ist, strahlt es immer noch einen ganz besonderen Charme aus.

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Lungenheilstätte

Die Johanniter-Heilstätte Sorge ist eine ehemalige Lungenheilstätte auf dem Ochsenberg zwischen Sorge und Hohegeiß im Harz.

Inzwischen deuten Zeichen darauf, dass eine Nachnutzung für das Areal in Form eines Ferienparks gefunden werden könnte, der durch die zentrale Lage im Harzgebirge sicher zukunftsfähig wäre. Das Gelände ist inzwischen rund um die Uhr bewohnt und bewacht. Dadurch hat der Vandalismus und der unbeaufsichtigte Besucherverkehr in den noch gut erhaltenen Gebäuden nachgelassen - sehr zum Vorteil der Anlage und ihrer Zukunftschancen.

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Zementwerk der Alsen AG

Gegründet wurde das Unternehmen Ende 1862 von Gustav Ludwig Alsen. Nach der Übernahme von Konkurrenten und deren Werken in Lägerdorf und Uetersen fusionierte die „Alsen'sche Portland-Cement-Fabriken KG“ 1972 mit der „Breitenburger Portland- Cement-Fabrik AG“ zur „Alsen-Breitenburg Zement- und Kalkwerke GmbH“, die dann 1997 mit der „Nordcement AG“ zur „Alsen AG“ fusionierte, welche sich 2003 schließlich in „Holcim (Deutschland) AG“ umbenannte.
In Lägerdorf betreibt Holcim noch immer ein Zementwerk. Das Itzehoer Stammwerk von Alsen wurde bereits 1982 stillgelegt und die Gebäude mittlerweile größtenteils abgebrochen.
Bis 1982 war das Gebiet Teil der Zementfabrik Alsen. Es umfasste Lagerhallen, Produktionsstätten und weitere Teile des Betriebes und prägte die Industriegeschichte Itzehoes maßgeblich. Der durch den Wind jahrzehntelang verteilte Zementstaub färbte auch die weitere Umgebung grau. Nach der Stilllegung des Betriebs verfiel das Gelände weitestgehend. „Quelle Wikipedia“

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Nostalgie Waldbad

Die Geschichte vom kleinen Waldbad beginnt im Jahre 1561 und endet mit der Schließung ca.1988. Als ehemaliger Kunstteich angelegt feierte das Waldbad 2001 sein 75- jähriges Jubiläum.
Heute verfällt das „Nostalgie Waldbad „immer mehr. Vandalen treiben leider auch hier ihr Unwesen.

Schade um die schönen kleinen Gebäude.

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Reha Klinik – Hotel Garni in Bad Eilsen

Geschlossen seid dem 30.11.1996 verfällt das Hotel immer mehr.
Ältester Klinikpart ist der Bäder- und Gymnastiktrakt aus den dreißiger Jahren. Der Empfangs- und Bürotrakt sowie die Patientenaufenthaltsräume sind Baujahr 1960; der Ärztliche Dienst bezog sein Quartier 1969; Patientenzimmer, Therapieräume, Speisesaal und Küche wurden 1973 angelegt, das Hallenschwimmbad mit s einen 186 Quadratmetern 1974. Jüngster Bauteil ist ein Verbindungsgang von 1982.
Für kurzfristige Neubelebung sorgte die „Expo“: Am 15. Februar 2000 eröffnete in dem Klinik-Komplex die „Wohnpark Bad Eilsen im Schaumburger Land, Betreuungs- und Verwaltungs- GmbH“, das „Garni-Hotel Weserbergland“ mit etwa 113 Zimmern und drei Konferenzräumen.
Derweil ist die Ex-Klinik längst zu einem Sicherheitsrisiko für Bad Eilsen geworden. Denn: Der 8316 Quadratmeter große Klinikkomplex gleicht an zig Stellen einem Schweizer Käse – wer immer will, kann durch diverse „Löcher“ aufrechten Ganges dort eindringen. Dazu muss man nicht einmal ein Außenfenster oder eine Tür zerstören, denn das haben Vandalen, die sich im Inneren zwischen Keller und Dachboden frei bewegen können, längst getan.
Wie Fotos, die der Redaktion zugespielt wurden, zeigen, ist im Inneren nicht nur das Mobiliar zerschlagen worden, auch die Wände sind mit Graffiti übersät. Das allein wäre bei lange leer stehenden Gebäuden „normal“. Schwerer wiegt, dass in den offenen Schränken zuhauf Kanister und Flaschen mit Chemikalien lagern – viele davon tragen auf dem Etikett den Totenkopf oder aber das Flammensymbol für „Leicht entzündlich“. Kaum auszudenken, was passiert, wenn Kinder, die die Klinik als „Abenteuerspielplatz“ nutzen und damit hantieren. Kaum auszudenken was passiert, wenn mit diesen Chemikalien mitten im Wohngebiet gezündelt wird.
Im Untergeschoss der ehemaligen Klinik lagern außerdem noch immer Regalmeter um Regalmeter Patientenakten – die Masse davon, säuberlich nach dem Alphabet abgeheftet, stammt offensichtlich aus dem Jahre 1988. Warum diese persönlichen Unterlagen nicht bei Schließung der Klinik abtransportiert wurden, weiß niemand mehr.
Auszug : sn-online.de

Fotos Teil 1
Fotos Teil 2

Der Militärflugplatz Z

Am 10. Juni 1992 verließ ohne großes Zeremoniell das 35. Jagdflieger- regiment der 126. Jagd-Fliegerdivision der russischen Fliegertruppen seinen langjährigen Standort Z. Die letzten 32 Jagdbomber vom Typ MiG 29 gehörten zu einem Truppenteil, der 1942 im Raum Moskau entstand und im Verlaufe seines Bestehens neben anderen militärischen Auszeichnungen Träger des Rotbannerordens, der ältesten, traditionsreichsten Auszeichnung der damaligen Sowjetunion war. Zwei weitere Regimenter der Division waren in Köthen (bis 1985/86) und Jüterbog - Altes Lager - stationiert. Der Divisionsstab auf dem Flugplatz Z galt als „Generalsschmiede". Fast alle Divisions-Kommandeure kamen als Oberste nach Z und verließen den Standort nach etwa einem Jahr als Generalmajor.

Der Fliegerhorst und die Z-er - das ist ein Stück Militärgeschichte, die es gilt, als Teil der Stadtgeschichte zu bewahren. Dazu gehören aber nicht nur die bis 1941 stattfindenden sonntäglichen Konzerte der Militärmusiker. Z war lange Zeit Garnisonsstadt für verschiedene militärische Einheiten. Zahlreiche in Z stationierte Angehörige der deutschen Luftwaffe überlebten den 2. Weltkrieg nicht. Einige erhielten hohe Auszeichnungen, wie zum Beispiel Major Max Buchholz vom JG-3 „Udet" und Gerhard Scheibe vom Nachtjagdgeschwader NJG-1*, die 1941 bzw. 1943 für ihren Einsatz als Jagdflieger und Nachtjäger mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurden. Eine fast auf den Tag genau 47 Jahre dauernde Nutzung eines zuletzt 420,7 Hektar großen Geländes ging 1992 mit dem Abzug der russischen Fliegertruppe zu Ende. Ein Flugplatz mit einer 2 400 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahn, Werfthallen, Hangaren, flugtechnischen Einrichtungen, Unterkünften, Schulen und Kaufhalle - das war der Abschluss einer Entwicklung, die 1935 begann.

Was aus dem ehemaligen Luftwaffenstandort „Puppenfee" in Zukunft werden wird, ist kaum vorherzusehen. Immerhin gibt es wieder einen Luftsport- und einen Fallschirmsportverein in Z. Die Fliegerei über Z hat also kein Ende. Man fliegt wieder über Z, wenn auch in anderen Dimensionen.

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Die Milchbar in Stralsund

Die Milchbar in Stralsund am Neuen Markt war zu DDR-Zeiten ein beliebter Treff in Stralsund.

Jetzt verfällt das Gebäude.

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Marode Panzer

3 marode Panzer mit Graffitis übersät sind zwischen Langenhagen und Isernhagen auf dem Militärübungsplatz zu finden. Aber auch hier bahnt sich die Natur ihren Weg zurück. So wachsen Bäume zwischen den Panzern durch.

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Freizeitpark

Verlassener Freizeitpark.

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Güterabfertigung in Hannover

Güterabfertigung Hannover.

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Fliegerhorst

Fliegerhorst in Sachsen Anhalt.

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Harzwaldklinik in Harzgerode

Baujahr 1929 -1931 durch Godehard Schwethelm 1899-1992
Im unrenovierten Bereich der Heilstätte findet man heute noch das unverfälschte Flair der letzten achtzig Jahre.
In den Neunzigern fand ein großer Umbau statt. Seid 1998 ist die Klinik geschlossen.

Der Verfall ist an diesem Gebäude relativ wenig und seid März 2011 ist die Klinik wieder zum Leben erweckt.

Heute findet man in Teilbereichen der ehemaligen Kinderklinik einen idyllischen Biergarten am See, einen Kinderferienreiterhof und ein Familienhotel.

Ein Kinderparadies mit Hüpfburgenland, Spielplatz, Ponyreiten, Kleintiergehege und Go-Kart-Verleih in dem 22ha großen Park runden das Angebot ab.
(geöffnet in den Sommermonaten von 11:00 bis 18:00 Uhr)

www.alte-heilstaette-harzgerode.de
www.reiterferien-im-harz.de

Fotos Teil 1
Fotos Teil 2
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Güterbahnhof Osnabrück

Stillgelegter Güterbahnhof in Osnabrück, welcher einst zu den größten Deutschlands gehörte.

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Gutshof W.

Bei dem Objekt W. handelt es sich um ein Schloss, das die Mitglieder des Adels als Wohn- und Verwaltungssitz nutzten.

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Garnisonsstadt Jüterbog

Jüterbog liegt im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) war bis 1994 zeitweise eine der größten Garnisonsstädte in Deutschland.

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Niederländischer EXPO Pavillon

Eröffnet wurde der Niederländische Pavillon zur EXPO in Hannover im Jahr 2000.

Architekten stapelten auf mehr als 40 Metern verschiedene Landschaften. Unter anderem entstand dort ein Wald sowie hochtechnische Arbeits – und Wohneinheiten. Oben auf dem Dach befanden sich Windkraftwerke. Ein ökologischer Pavillon der bunt und offen war.

In den vielen Jahren in dem der Pavillon sich selbst überlasen wurde , eroberte sich die Natur einiges zurück.

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Weser-Lichtspiele

In den 1990er-Jahren wurden die Weser-Lichtspiele geschlossen.

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Stuhlfabrik

Verlassene Stuhlfabrik in Thüringen.

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Kinderkrankenhaus

Verlassenes Kinderkrankenhaus im Harz.

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Hotel Zoll

Verlassenes Hotel im Harz.

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Gipsfabrik

Verlassenes Gipsfabrik in Thüringen.

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Wasserturm

Mit der Erschließung neuer Trinkwasserquellen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ die Landeshauptstadt neben dem Bau eines Wasserwerks bei Elze im Allertal im Jahr 1911 einen Wasserturm ( 62 m hoch ) im entstehenden Industriegebiet an der Vahrenwalder Straße errichten, der mit seinem Behälter von 4100 Kubikmeter Volumen der größte des Kontinents war. Der Entwurf stammt von dem Architekten Hermann Schaedtler, der sich dabei an mittelalterlichen Wehranlagen orientierte. Dafür sprechen die Ausbildung des Bauwerks als Rundturm mit schmalem Eingang, schießschartenartigen Fenstern und die wehrgangartige Gestaltung des Obergeschosses. Zitate dieser Baugattung finden sich in dem unregelmäßig ausgeführten Rustikalmauerwerk aus Kalkstein und den gemauerten Blendarkarden, die ein leicht überkragendes, polygonal ausgeformtes Obergeschoss tragen. Unterhalb der Traufe ist ein Fensterkranz angeordnet, hinter dem sich ein Umgang in etwa 40 Metern Höhe verbirgt. Der Turm wird von einem weit auskragenden, zwölfeckigen Pyramidendach überdeckt. Ziel bei Sanierung ist der Erhalt des Stahlbehälters als wesentlicher Teil dieses technischen Kulturdenkmals.

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Gutshof W.

Der zweistöckige schmucke Gutshof im Renaissancestil wurde ab dem Jahr 1590 gebaut. Bauliche Veränderungen fanden in der 2. Hälfte des 19 Jahrhundert statt.

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Fotos Teil 2

Knappschaft-Heilstätte "Steierbergklinik"

Nach einer Bauzeit von 1896 – 1898 wurde im Jahr 1898 wurde die Heilstätte mit 100 Betten fertig gestellt. 1908 waren es bereits 130 Betten. Bauherr war die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse zu Halle/Saale. Nach dem Ende der DDR erfüllte die Heilstätte noch bis zur Schließung 1997 ihren Zweck als medizinische Einrichtung .

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Villa Nordstern

Die Villa Nordstern wurde 1896 vom Stettiner Hermann Manske dem Gründer der Hannoverischen Zementwerke in Teutonia Hannover-Misburg und Germania Höver erbaut. Nach dem Kapazitätsabbau eines der Werke Manskes übernahm die Stadt das Gebäude samt Anwesen und betrieb bis 1994 ein Kinderheim. Hier errichtete man auch mehrere Nebengebäude. Rund 120 Kinder im Alter von sechs Wochen bis zwei Jahren aus "sozial ungünstigen Verhältnissen" haben im Kinderheim "Nordstern" gelebt. Seit März 2004 gehört die Villa Nordstern einem Privatmann – ebenso lang ist die Frage offen, ob und wann die geschichtsträchtige Villa saniert wird, hier und da war von einem Kaufpreis von 100 Euro zu lesen, mit der Auflage, die Villa komplett zu sanieren. Die Auseinandersetzung zwischen dem Eigentümer und der Stadt trägt mittlerweile groteske Züge. Die Verwaltung will die Sanierung durch eine sogenannte Verfügung im Sinne des Denkmalschutzes erzwingen. Der Käufer der Villa, der lange Zeit nicht auffindbar war, hat die Immobilie mittlerweile seinem Sohn überschrieben.

Im Zeitraum von 2004 bis 2005 wurden von der Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) die Umnutzung des Grundstücks des ehemaligen Kinderheims durch Wohnbebauung beauftragt. Es folgte der kontrollierte Rückbau der vorhandenen Bausubstanz inklusive der Verkehrsflächen im Vorfeld der Neubebauung. So wurden der Abbruch von Wohnheimen, der eines Heizhauses, der eines unterirdischen Bunkers, anderer Gebäude sowie unterirdischer Fernwärmeleitungen durchgeführt. Mittlerweile befinden sich auf einem Teilstück bereits mehrere Neubauten.
Die Villa Nordstern jedoch scheint jedem Wetter zu trotzen, wären da nicht die Graffitischmierer, Vandalen und selbsternannte "Geisterjäger", die die mysteriösesten Geschichten um das Gebäude erfinden und somit einen waren Besucherstrom auslösen. Dem unter Denkmalschutz stehenden und architektonisch wunderschönen Gebäude jedenfalls wäre eine rasche Sanierungsmaßnahme zu wünschen, damit all der Trubel ein Ende hat und Ruhe einkehren kann.
Quelle / Internet

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Sanatorium"



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